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Herbst im Vogtland: 10 Erlebnisse für eine Auszeit mit allen Sinnen

Vogtland

Herbst im Vogtland: Nach dem Sommer, in dem man die Kühle in den vogtländischen Wäldern genießt, zeigt sich die Natur ab September von einer ganz anderen Seite. Es riecht nach feuchtem Moos und Pilzwäldern, nach frisch gesägtem Holz und klarer Bergluft. Die magische Jahreszeit zeigt sich auch in goldenen Baumkronen und mystisch wirkenden Nebelschwaden, die hier oft schon am späten Nachmittag aufziehen und Bäume und Berge leise umschweben. Pittoreske Dörfer verzaubern mit traditionellem Charme und einer fast unwirklichen Beschaulichkeit, so als gäbe es Sorgen, Stress und die ganzen Alltagszumutungen gar nicht.

Herbst im Vogtland: 10 Erlebnisse, die für tolle Momente sorgen

Die faszinierende Atmosphäre, die ab September im Vogtland Einzug hält, kann man kaum beschreiben, man muss sie erleben. Und das mit allen Sinnen. Denn sie reicht von Genuss über die einzigartige Natur bis hin zum angenehmen Miteinander mit den Einheimischen. Den Gaumen kitzelt hier die leckere vogtländische Küche, die in urigen Lokalen serviert wird, so dass man sich nach dem Naturgenuss auf kulinarische Höhepunkte freuen kann.

Mit den herzlichen Alteingesessenen kommt man schnell ins Gespräch und selbst hochmoderne Unterkünfte haben hier diese heimelige Gemütlichkeit, die Körper und Geist nach einem Tag voller neuer Eindrücke zur Ruhe kommen lässt. Wer also eine Prise Abgeschiedenheit fernab der Massen, pralle Natur und traditionelle Ländlichkeit mit all ihren Facetten liebt, sollte sich die folgenden zehn Erlebnisse für eine erholsame Auszeit in vogtländischen Gefilden vormerken:

1. Abstecher nach Zeughaus: Alpakas, frische Eier und Wild aus der Region

Zwischen Sachsengrund und dem Ortsteil Rautenkranz liegt in Morgenröthe-Rautenkranz eine kleine Siedlung namens Zeughaus. Der kleine Ort wird von Wald und sanften Anhöhen umschmiegt und bietet etliche Wanderwege, die von hier abgehen. Allerdings lohnt auch ein Spaziergang durch den Ort selbst, da er noch immer das Flair vergangener Zeiten, in denen die Leute in den Wäldern und auf Höfen arbeiteten, verströmt.

Gleich am Ortseingang liegt der Zeughaushof, zu dem ein kleiner Teich und großzügige Wiesenflächen gehören. Mit etwas Glück sieht man hier schon die ersten Alpakas, die inmitten der grünen Idylle gehalten werden (im Bild).

Alpakas in Zeughaus

Zum Hof gehört eine stattliche Herde dieser angenehmen Tiere, die man dann und wann, wenn Hofbesitzerin Bianca daheim ist, näher betrachten darf. Bei der Gelegenheit kann man hier gleich frische Eier und auch Wildfleisch kaufen – leckere Produkte direkt aus dem Ort. Wer mag, verbindet den Besuch des abgelegenen Waldweilers mit einer Wanderung entlang der Großen Pyra.

2. Auf mittelalterlichen Spuren durch das Vogtland wandeln

Der Herbst und alte Gemäuer – das passt einfach zusammen. Und so sollte, wer im Herbst im Vogtland weilt, unbedingt eine kleine Zeitreise in das Mittelalter einplanen. Zu den bedeutendsten historischen Anlagen der Region gehört Burg Mylau (im Bild).

Burg Mylau

Sie gilt als größte und nahezu vollständig erhaltene Burganlage des sächsischen Vogtlands und blickt auf eine beeindruckende Geschichte zurück.

Mittelalterliche Räume und herbstliches Gartenleuchten – eine schöne Kombination!

Der Garten mit seinen Bäumen, Gehölzen und Gewächsen bietet im Herbst mit seiner Farbenpracht einen ganz besonderen Anblick. Hier unbedingt einen Spaziergang einplanen, das ist ein tolles Erlebnis!  Ebenso sehenswert ist die Osterburg in Weida, die als Stammburg der Vögte gilt und eng mit der Geschichte des Vogtlandes verbunden ist. Ein Besuch in diesem erhabenen Gemäuer hinterlässt garantiert bleibende Eindrücke!

3. Pilze sammeln und den Herbst mit allen Sinnen genießen

Für viele Einheimische beginnt mit dem Herbst die schönste Zeit des Jahres im Vogtland. Nämlich dann, wenn man sich kulinarische Genüsse direkt aus dem grünen Meer vor der Haustür holen kann. Auch viele Gäste schätzen das Vogtland als Pilzregion. So laden beispielsweise die Wälder rund um Schöneck, Klingenthal, Bad Reiboldsgrün oder Markneukirchen zur Pilzsuche ein. Wer sich auskennt, kann die eigene Ausbeute später zubereiten und eine herrliche Pilzpfanne anrichten. Zuvor empfiehlt sich der Gang zum Pilzberater.

Pilze

Diese Experten gibt es im Vogtland in fast jedem Ort, hier genügt ein Blick ins Web. Und dann: Was gibt es Schöneres, als in einer einladenden Ferienwohnung mit voll ausgestatteter, moderner Küche, in Butter geschwenkte „Schwamme“ zu genießen?

4. Herbst im Vogtland: Mit Wellness auf ganzer Linie im Wald entspannen

Apropos Ferienwohnung! Die bereits erwähnte Kombination aus vogtländischer Gemütlichkeit und erstklassigem Komfort bietet sich Gästen, die den Herbst im Vogtland erleben wollen, an einer ganz besonderen Adresse: In den Ferienwohnungen QUELLE 14. Mitten im Wald von Bad Reiboldsgrün gelegen, bieten die barierrefreien 4-Sterne-Unterkünfte mit Lift alles, was man für erholsame Tage mit Selbstversorgung braucht.

In lichtdurchfluteten Räumen mit geschmackvoller Möblierung können die freien Tage in vollen Zügen genossen werden. Komplett eingerichtete Küchen (im Bild die Ferienwohnung im Obergeschoss, per Lift erreichbar), schöne Bäder und sogar ein Kinder- /Lesezimmer laden dazu ein, eine persönliche Auszeit individuell zu verbringen.

Küche Ferienwohnung Quelle 14 Vogtland

Um sich zu entspannen, genügen ein paar Schritte und man ist im hauseigenen Wellnessbereich. Das kleine, feine Areal bietet eine Sauna mit Ruhebereich (im Bild) und Hot Tube und punktet obendrein mit einem tollen Ausblick auf die wunderschöne Wald- und Parklandschaft.

Sauna Ferienwohnung Quelle 14

Mit etwas Glück findet man im Herbst im Vogtland die Pilze hier vor der Haustür. Und wenn nicht: Mit dem großen Hirschteich und dem kleinsten Dorf Sachsens warten in Laufnähe weitere Higlights!

5. Auf geheimnisvollen Spuren durch die Welt der Sagen wandern

Das Vogtland steckt voller Geschichten. Besonders spannend zeigen sie sich in dem wunderschönen Mühlenviertel, das ebenfalls ein Teil der Region ist. So gibt es in einem der schönsten Dörfer Sachsens, in Kürbitz, den Lindwurmpfad, der die Sage eines gefräßigen Ungeheuers aufgreift, das einst im Ort gewütet haben soll. Ebenfalls aus dem Reich der Sagen stammt die Erzählung von den Fabelwesen, die man sich im Zusammenhang mit dem alten Burgstein im Mühlenviertel (im Bild) erzählt.

Burgstein Vogtland

 

Wer ein Faible für derlei Geschichten aus alter Zeit hat, wird begeistert sein, von den vielen Ausflugszielen, die mit spannenden Überlieferungen alteingesessener Vogtländer zu tun haben.

6. Dörfer wie aus der Landlust-Zeitschrift

Wer in Kürbitz oder/und am Burgstein Station macht, sollte die Gelegenheit nutzen und sich Krebes anschauen. Das kleine Dorf ist beinahe unwirklich schön und nicht nur ein Augenweide, wenn der Herbst im Vogtland einzieht. Wer hier zwischen Bauerngärten und traditionellen Häusern spazieren geht, wähnt sich fast wie in einer Bilderstrecke der vielen Landlust-Zeitschriften, die vor allem Städtern Dorfkulissen auf Hochglanz in den Briefkasten bringen.

Fachwerkhaus Krebes

In den urigen Vogtland-Dörfern indes ist alles echt, auch wenn manche Kulisse wie gemalt aussieht. Krebes hat neben all dem ein weiteres Highlight, das von vielen Auswärtigen und Urlaubern angesteuert wird: Das Hermann-Vogel-Haus.

In die Welt der Märchen eintauchen – nicht nur im Herbst eine Wonne!

Das verwunschen wirkende Anwesen ist nur wenige Schritte vom Dorfplatz entfernt und war einst das Zuhause des Illustrators Hermann-Vogel, der auch die Märchen der Gebrüder Grimm bebilderte. Dass aus seiner Feder auch der Hase im Logo des bekannten Heizungsbauers Vaillant stammt, wissen wohl die wenigsten. Ein Besuch in dem märchenhaft gestalteten Anwesen lohnt und sollte bei einer Tour durch pittoreske Dörfer im Herbst im Vogtland unbedingt eingeplant werden!

7. Märchenpfad Wünschendorf

Wer die Verbindung von Mystik im Herbst und Märchen aus alter Zeit rundum auf sich wirken lassen will, kann weiter auf den Spuren von Hänsel, Gretel & Co. wandeln. Und zwar in Wünschendorf. Dieser reizvolle Ort befindet sich im Thüringer Vogtland. Hier lädt der Märchenpfad zu einem abwechslungsreichen Spaziergang ein. Entlang des Weges sorgen bekannte Märchenfiguren und liebevoll gestaltete Stationen für Entzückung. Und machen die Strecke besonders für Familien mit Kindern, für die nicht nur im Herbst im Vogtland unglaublich viel geboten wird, zum Erlebnis.

Doch auch die weitere Umgebung von Wünschendorf hat ihren Reiz. Eingebettet in die sanfte Landschaft des Elstertals erwarten den Urlauber idyllische Wanderwege, grüne Wälder und zahlreiche Aussichtspunkte. Im Herbst entfaltet das Vogtland hier seine ganze Pracht und kommt im „Indian Summer“-Style daher. Traumhaft!

8. Die kleinste Talsperre Europas im Herbst im Vogtland entdecken: Die Region hat auch Kurioses im Angebot

Nicht jede Sehenswürdigkeit im Vogtland ist groß. In Oberpirk befindet sich beispielsweise eine Anlage, die als kleinste Talsperre Europas bekannt ist. Die kleine Staumauer misst lediglich wenige Meter und entwickelte sich über die Jahre zu einer echten Kuriosität der Region.

Ungewöhnliche Sehenswürdigkeit im Vogtland

Wer hierher kommt, erlebt keinen spektakulären Touristenmagneten, sondern eine kleine Vogtland-Kuriosität. Sollte man auch mal gesehen haben – der Herbst im Vogtland eignet sich bestens dafür!

9. Rund um Oberpirk durch stille Herbstlandschaften wandern

Der Ausflug nach Oberpirk lässt sich wunderbar mit einer Wanderung verbinden. Die Gegend rund um Rosenbach, Mühltroff und das Vogtländische Mühlenviertel bietet zahlreiche Wege durch Wald- und Wiesenlandschaften. Hier zeigt sich die Region von einer besonders charmant-idyllischen Seite, so dass man unzählige Momente stiller Natürlichkeit genießen kann.

Herbst im Vogtland: Deftige regionale Küche nach einer Wanderung genießen

Für den Hunger zwischendurch und herzliche Gesellschaft finden sich am Wegesrand etliche urige Gasthäuser, die den Herbst im Vogtland auch kulinarisch perfekt interpretieren.

Herbst im Vogtland Winselburg

10. Durch kleine Waldweiler streifen – im Herbst im Vogtland ein schönes Erlebnis

Drei Häuser, Wald und sonst gar nichts: So könnte man wohl in Kürze die vielen einsamen Waldweiler beschreiben, die es seit Jahrhunderten im Vogtland gibt. Die kleinen Ansiedlungen entstanden in alter Zeit, als man(n) vor allem im Wald arbeitete. Heute sind es idyllische Wohnorte oder Ferienunterkünfte für Menschen, die die Alleinlage lieben oder gewohnt sind.

Neben dem eingangs erwähnten Zeughaus sind Sachsengrund, Siehdichfür und auch Winselburg abgelegene Orte mit wenigen Häusern, die vor allem im Herbst im Vogtland einen einzigartigen Zauber ausstrahlen. In manchen dieser Orte gibt es Rundwege, andere wiederum wirken allein durch ihre Präsenz inmitten der Einsamkeit.

Vogtland im Herbst

Ein Erlebnis ist der Besuch solcher Gebiete allemal – gerade, wenn man vielleicht sehr städtisch und urban wohnt. Dann wähnt man sich in diesen außergewöhnlichen Siedlungen einmal mehr wie in einer anderen Zeit und kann gänzlich eintauchen in die Symbiose aus Stille, dem Flair vergangener Zeiten und herrlicher Natur.

Wenn dann noch Nebel durch die Täler zieht und die imposanten Wälder golden leuchten, zeigt der Herbst im Vogtland seine schönste Seite!

Bildnachweis / Copyrights:

picture alliance / Birgit Seifert/Shotshop | Birgit Seifert

Archiv FVV Rosenbach/Vogtl. e.V. / „AWE“ /A. Wetzel

VogtLANDLEBEN

 

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